Psychotherapie

Psychotherapie

Psychotherapeutische Theorien und Methoden

In der Psychotherapie verwende ich Theorien und Methoden aus verschiedenen Therapieschulen. Sie kommen dabei integrativ zur Anwendung und bilden die Grundlage für meine psychotherapeutische Arbeit. Die jeweiligen Methoden sind individuell sehr unterschiedlich hilfreich. Deshalb wählen wir diese gemeinsam aus.

  • Kognitive Verhaltenstherapie: In der kognitiven Verhaltenstherapie wird davon ausgegangen, dass alle Menschen in Ihrer individuellen Lerngeschichte verschiedene Grundüberzeugungen über sich selbst, andere Menschen und ihre Umwelt lernen. Diese können hilfreich oder nicht-hilfreich sein. Letztere können dazu führen, dass Menschen in ihrem Leben ungünstige Verhaltensweisen und psychische Probleme entwickeln. Sie können, durch kognitive Verhaltenstherapie, aber auch wieder verlernt und durch neue, hilfreiche Grundüberzeugungen ersetzt werden.

  • Schematherapie: Die Schematherapie geht davon aus, dass Menschen früh in ihrer individuellen Lerngeschichte bestimmte Schemata entwickeln können. Diese sind anhaltende Gefühls- und Verhaltensmuster sowie Körperreaktionen, die immer einem ähnlichen Ablauf folgen und sich um ein wichtiges, biographisches Lebensthema drehen. Sie führen als erwachsener Mensch in bestimmten Situationen zu sehr unangenehmen Gefühlen, welche häufig als überfordernd wahrgenommen werden. Gleichzeitig entwickeln Menschen bestimmte Bewältigungsstrategien, um mit diesen unangenehmen Gefühlen umzugehen, die meist für eine bestimmte Zeit hilfreich sind, dann aber an ihre Grenzen stoßen. Schematherapeutische Arbeit hilft Ihnen dabei ihre biographischen Schemata zu verstehen, zu bearbeiten und sich damit selbst zu ermöglichen andere Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Sie können dadurch lernen ihre alten Wunden zu versorgen und ihre Bedürfnisse so zu befriedigen, dass es Ihnen gut tut.

  • Emotionsfokussierte Psychotherapie: Die emotionsfokussierte Psychotherapie legt ihren Schwerpunkt auf die Entstehung und den Umgang mit Emotionen. Sie hat dabei den Grundsatz, dass für ein psychisch gesundes Leben alle Emotionen richtig, wichtig und willkommen sind. Die meisten Menschen lernen aber ihn ihrer individuellen Lerngeschichte, dass manche Emotionen nicht akzeptabel sind und nicht gezeigt werden dürfen. Dies kann zu psychischen Problemen führen. Durch emotionsfokussierte Verfahren können Sie lernen Ihre unterdrückten Emotionen zu entdecken, in einem geschützten Rahmen (wieder) mit ihnen in Kontakt zu kommen und sich dadurch selbst von alter Last zu befreien.

  • Akzeptanz- und Commitmenttherapie: Die Akzeptanz- und Commitmenttherapie basiert auf den Erkenntnissen der kognitiven Verhaltenstherapie sowie buddhistisch-philosophischen Traditionen. Sie geht davon aus, dass es nicht immer nötig ist nicht-hilfreiche Grundüberzeugungen oder Gedanken zu verändern, sondern vielmehr eine Akzeptanz für sie zu entwickeln. Dadurch soll der Umgang mit ihnen verändert werden. Das kann Sie dazu befähigen in Ihrem Denken und Handeln flexibler sowie gelassener zu werden.

  • Achtsamkeitsbasierte Verfahren: Achtsamkeitsbasierte Verfahren können Ihnen dabei helfen mehr Lebenszeit im Hier und Jetzt zu verbringen. Dadurch lernen Sie Ihre eigenen Gedanken, Gefühle und Körperreaktionen häufiger wahrzunehmen und mit ihnen besser in Kontakt zu kommen. Dies kann sie dazu befähigen Ihre eigenen Bedürfnisse besser zu verstehen, achtsamer mit Ihnen und sich selber umzugehen sowie sich selbst weniger abzuwerten.

  • Rassismuskritische Psychotherapie: Die rassismuskritische Psychotherapie erkennt an, dass Menschen, die als nicht-weiß wahrgenommen werden, häufig Diskriminierung ausgesetzt sind (Alltagsrassismus). Dies wird in einer rassismuskritischen Psychotherapie sensibel mit berücksichtigt und nicht ignoriert oder gar tabuisiert. Meine langjährige Tätigkeit in der Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V. hat mich für das Thema Rassismus in der Beratung und Psychotherapie sensibilisiert und geprägt.

Behandlungsspektrum

Den Begriff Störung verwende ich hier vor dem Hintergrund, das aus meiner Perspektive eine Psychotherapie dazu geeignet ist, Dinge zu verändern, die sie aktuell stören. Dieser Begriff soll dabei explizit nicht stigmatisierend sein. Mein Behandlungsspektrum beinhaltet:

  • Depressionen
  • Panikattacken
  • Chronische Schmerzen
  • Phobien und Angststörungen
  • stressbedingte Symptome
  • Zwangserkrankungen (Zwangsgedanken, Zwangshandlungen)
  • psychosomatische Beschwerden
  • Schlafstörungen
  • Essstörungen
  • Posttraumatische Belastungsstörungen und andere Reaktionen auf schwere Belastungssituationen
  • Krisen und Unzufriedenheit in der eigenen Lebensführung

Wenn Sie Ihr Anliegen auf dieser Liste nicht wiederfinden sollten, melden Sie sich bitte trotzdem bei mir und wir werden eine gemeinsame Sprache finden.

Aus- und Weiterbildungen

  • 2014 – 2019 : Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten, Berliner Fortbildungsakademie für Psychotherapie, Berlin
  • 2007 – 2013: Bachelor- und Masterstudium der Psychologie an der Georg-August-Universität Göttingen
  • 2012: Weiterbildung in bedürfnisorientierter Gesprächsführung
  • 2011: Weiterbildung in Gruppen- und Konfliktmoderation (Mediation)

Psychotherapie und Yoga

Lesen Sie hier, warum ich der Überzeugung bin, dass Psychotherapie und Yoga sich auf sehr hilfreiche Art und Weise ergänzen können.